Anders als beim Spiel des Jahres entscheidet beim Deutschen Spiele Preis keine Jury, sondern das Publikum. Die Abstimmung für 2026 ist ausgewertet, und drei Titel liegen vorn: Artengarten von Mathias Wigge (Feuerland), Boss Fighters QR von Lukas Zach und Michael Palm (Pegasus Spiele) und Galactic Cruise von T. K. King, Dennis Northcott und Koltin Thomson (PD-Verlag). In welcher Reihenfolge, bleibt bis zur Preisverleihung offen.
Bekanntgegeben werden die Sieger am 21. Oktober 2026 im Rahmen der Pressekonferenz zur SPIEL in Essen, einen Tag vor Messebeginn.
Die Plätze 4 bis 10
Hinter den drei Favoriten folgen, in dieser Reihenfolge, Der Herr der Ringe: Fate of the Fellowship von Matt Leacock (Z-Man/Asmodee), Take Time von Alexi Piovesan und Julien Prothière (Libellud/Asmodee), Rebirth von Reiner Knizia (Frosted Games), Cozy Stickerville von Corey Konieczka (Unexpected Games/Asmodee), River of Gold von Keith Piggott (Kosmos), Star Trek: Captain's Chair von Nigel Buckle und Dávid Turczi (Frosted Games) sowie Forest Shuffle: Dartmoor von Kosch (Lookout/Asmodee).
Auffällig: Rebirth, im Juli zum Kennerspiel des Jahres gekürt, landet hier nur auf Platz 6. Publikum und Jury setzen offenbar unterschiedliche Schwerpunkte, und Boss Fighters QR, beim Kennerspiel noch leer ausgegangen, hat beim Publikum deutlich besser abgeschnitten.
Bestes Kinderspiel
Für den Kinderspielpreis sind Die Insel der Mookies von Florian Sirieix (Kosmos), Paleolino von Marco Teubner (Hans im Glück) und Toriki: Eine Insel voller Abenteuer von Wojciech Grajkowski (Mirakulus) nominiert. Die Insel der Mookies könnte damit nach dem Kinderspiel des Jahres die zweite große Auszeichnung des Jahres holen.